Sonntag, 28. Juni 2026
Tag 3 bei Mash
Es kann nur einen geben … Und auf der Vert am Olympiasee war es der Amerikaner Collin Graham, der sich beim Best-Trick-Contest den Sieg sicherte – und das in seinem allerletzten Versuch. Spannender geht es kaum, denn bis dahin waren vor allem auch Viktor Solmunde (DEN) und Gustavo Fujikawa (BRA) sehr gut dabei. Aber dann kam Collin und der Zweitplatzierte des Skater-Finals vom Samstag holte sich mit einem Fakie Heelflip 540 auf den letzten Drücker den Titel. Publikumsliebling und Sieger der Herzen war aber auf jeden Fall der erst 12jährige Niederländer Olli Westendrop, der sich schon am Freitag bei der Vert Jam eine Wildcard für die Skateboard-Wettbewerbe bei MASH gesichert hatte.
Von Run zu Run pushten sich die BMX-Rider gegenseitig in ihrem Final auf der Jump Line am Hans-Jochen-Vogel-Platz. Aber es war der Tag von Juan Caicedo. Er siegte mit einem Score von 93,00 im dritten Run. Der 24-jährige Kolumbianer riskierte alles und zeigte Tricks, die an Schwierigkeit, Abwechslung und Ausführung von den anderen Startern nicht erreicht wurden. Und das nicht nur im Final. Gleich im Anschluss holte er sich auch noch den Sieg beim Best Trick mit einem Frontflip Trible Barspin. Platz zwei beim BMX Final sicherte sich der Brite Kaine Mitchell (89.66 Punkte)und über die Bronzemedaille konnte sich der junge deutsche BMX-Fahrer Lars Kindermann mit einem Score von 88.33 freuen. Für Ivan Galdames blieb der vierte Rang. Den Best Trick der Mountainbiker gewann der Schwede Alex Alanko mit einem Backflip Quad Barspin.
Nicht Trent und auch nicht Gavin Stuckey, die sich als Sieger in den letzten beiden Jahren abwechselten, sondern Liam Peacock sicherte sich beim hochklassigen Wakeboard-Final bei MASH 2026 die Goldmedaille. Für ihn war dieser Sieg, wie der Brite selbst sagte, der wichtigste seiner Karriere. In seinem dritten Run erzielte er 87,33 Punkte und das reichte um alle anderen Starter auf die Plätze zu verweisen. Dicht dahinter mit einem Score von 86.00 wurde der Brasilianer Pedro Caldas Zweiter. Platz drei und vier gingen an die Stuckey-Brüder Gavin (82.00 Punkte) und Trent (80,66 Punkte). Der Deutsche Nico von Lerchenfeld belegte im Final Rang fünf und der letztjährige Dritte, der Brite Joe Battelday, wurde Sechster.